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Discussion
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stephan_schoenfelder Dec 19, 2013 01:59 PM
Die in Katalysatoren und Partikelfilter eingesetzten Fasermatten aus Aluminiumsilikatwollen sind nach europäischem Recht als krebserzeugend (Kategorie 2) eingestuft. Mich würde interessieren, ob das Thema durch die Europäische Umweltbehörde weiter verfolgt wird. In mehreren TV-Beiträgen (zuletzt: "Ausgefasert - Autokat verliert gefährliche Stoffe" - Beitrag vom 15.12.2008) wurde nachgewiesen, dass defekte Kats in der Praxis nach wie vor sehr häufig vorkommen, lt. Umfragen bei KAT-Recyclern sind es bis zu 20 %. Bereits vor 10 Jahren stellt Folke Dettling vom deutschen Umweltbundesamt fest: "Wir sind der Auffassung, dass der Einsatz von Keramikfasern in der Katalysatorenfertigung nicht mehr zulässig sein sollte." Nach einer gewissen Übergangsfrist müssten die gefährlichen Keramikfasern durch andere Stoffe ersetzt werden. "Einige sind schon bewährt, wie der Metallkatalysator, andere sind in der Erprobung. Denkbar wäre ein Übergangsfrist von fünf Jahren."
 
​Wäre es nicht beispielsweise möglich, eine Studie in Auftrag zu geben, in der erhoben wird, wie viel Prozent der Katalysatoren heutzutage tatsächlich teilweise oder ganz leergeblasen sind?
Replies (2)
EEA Dec 23, 2013 12:41 PM
Hello Stephan,
We will answer to your enquiry as soon as possible after New Year.
Thanks for your understanding.
EEA Jan 09, 2014 04:34 PM
Sehr geehrter stephan_schoenfelder,
vielen Dank für Ihre Geduld. Das ist in der Tat ein sehr interessantes Thema und Ihr Vorschlag hierzu eine Studie in Auftrag zu geben ist ebenfalls ein gute Idee. Leider kann dies nicht über die Europäische Umweltagentur (EUA) geschehen. Die EUA stellt Informationen über Umweltbedingungen und -trends in Europa zur Verfügung. Zu diesem Zwecke werden Umweltdaten aus den Mitgliedstaaten und anderen EU-Einrichtungen und internationalen Organisationen erfasst. Auf Grundlage dieser erhobenen Daten analysiert und bewertet die EUA diverse Umweltthemen. Die Vergabe von Forschungsaufträgen oder Studien ist der EUA aufgrund ihres Mandats nicht möglich.

Die Aufgabe der EUA ist es, allen Beteiligten relevante Umweltinformationen zu Verfügung zu stellen. Sie ist nicht direkt an der Europäischen Umweltpolitik und dem politischen Entscheidungsprozess beteiligt. Für die Unterbreitung neuer Legislativvorschläge ist die Europäische Kommission zuständig. Nach der Annahme durch den Rat und das Europäische Parlament wird der Rechtsakt der Europäischen Union durch die nationalen Behörden in den Mitgliedstaaten umgesetzt. Die Kommission gewährleistet, dass die Mitgliedstaaten in Übereinstimmung mit dem Gemeinschaftsrecht handeln.

Des Weiteren möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Generaldirektion Umwelt (GD Umwelt) der Europäischen Kommission Rechtstexte und Maßnahmen zur Umweltpolitik erstellt. Die Website der GD Umwelt finden Sie unter der Adresse:
http://ec.europa.eu/environment/index_de.htm

Für genauere Informationen zum Thema Umwelt und Verkehr empfehle ich Ihnen die Website der GD Umwelt unter:
http://ec.europa.eu/environment/air/transport/index.htm

Weitere Informationen zum aktuellen Forschungsstand im Verkehrsbereich finden Sie auf den Webseiten der GD Mobilität und Verkehr unter:
http://ec.europa.eu/transport/themes/research/index_en.htm

Darüber hinaus schlage ich vor, dass Sie das “Joint Research Centre” (JRC) der Europäischen Kommission kontaktieren. Es hat die Aufgabe unabhängigen, nachgewiesenen wissenschaftlichen und technischen Support für die EU Politiken zur Verfügung zu stellen. Ein Arbeitsschwerpunkt ist „Energie & Verkehr“, die Webseite kann unter folgendem Link eingesehen werden:
http://ec.europa.eu/dgs/jrc/index.cfm?id=2270

Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen.
 
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